Kein Honig für Säuglinge


Botulismus-Gefahr
Kein Honig für Säuglinge

Ob zum Süßen von Tee, als Brotaufstrich oder für Süßspeisen – Honig und Ahornsirup sind in der Küche beliebt. Für Säuglinge unter einem Jahr sind die beiden Süßungsmittel allerdings nicht zu empfehlen und können sogar gefährlich sein. Davor warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Gefahr durch Bakterien

Honig und Ahornsirup können Clostridium-botulinum-Bakterien enthalten, die eine Lebensmittelvergiftung verursachen, den sogenannten Botulismus. Diese Form der Vergiftung ist in Deutschland zwar selten, aufgrund der hohen Sterblichkeit jedoch gefährlich. Die Erreger lösen schwere Muskellähmungen aus und lähmen die Atmung.

Eine besondere Gefahr ist der Keim für Säuglinge. In ihrem Darm siedeln sich die Bakterien an und können auskeimen. Babys, die am Säuglingsbotulismus erkrankt sind, weisen eine Muskelschwäche auf und können den Kopf nicht mehr halten. Röcheln und Schnarchgeräusche weisen auf Schwierigkeiten beim Atmen hin. Das Schlucken und Saugen fällt schwer, da die Reflexe schwach sind und es läuft vermehrt Speichel aus dem Mund. Infizierte Kinder müssen umgehend intensiv-medizinisch behandelt werden.

Auf Hygiene achten

Temperaturen über 100 Grad Celsius machen das Bakterium unschädlich. Für Kinder und Erwachsene sind nur Lebensmittel schädlich, in denen sich der Keim aufgrund mangelnder Hygiene vermehrte und Sporen bildete. Dabei bilden sich Gase. Deshalb gehören Konserven, die Beulen aufweisen, sicherheitshalber in den Müll. Auch bei Selbsteingemachtem sollte man Vorsicht walten lassen. Mehrfaches Erhitzen tötet eventuell ausgekeimte Sporen ab. Die Bakterien benötigen keinen Sauerstoff und überleben daher auch in vakuumverpackten Lebensmitteln. Um die Bildung von Sporen zu verhindern, muss die vorgeschriebene Kühlung eingehalten werden.

News

Vorsicht in der Höhe mit Kindern
Vorsicht in der Höhe mit Kindern

Gesundes Bergwandern

Wandern in den Bergen ist bei vielen Familien beliebt. Doch ab 2500 m warten neben der intensiven Sonneneinstrahlung auch andere Herausforderungen auf den Körper. Vor allem vor der Höhenkrankheit muss man Kinder schützen.   mehr

Vor Sonne und Stichen schützen

Mann steht vor Palmen und sprüht sich ein Mückenschutzmittel auf den Unterarm.

Sommerliche Herausforderung

Im Sommer möchte man sich meist sowohl vor Mücken als auch vor Sonnenbrand schützen. Was ist dabei zu beachten?   mehr

HPV-Impfung gegen Krebs
HPV-Impfung gegen Krebs

Für junge Menschen empfohlen

Humane Papillomaviren können Krebs verursachen. Eine Impfung gegen das Virus kann davor schützen – doch wie funktioniert das und wer sollte sich impfen lassen?   mehr

Stärker mit Kreatin?
Stärker mit Kreatin?

Hilft nicht immer

Nahrungsergänzungsmittel zur Verbesserung sportlicher Leistungen sind beliebt. Aktuell besonders beworben wird Kreatin. Was sagt die Wissenschaft dazu?   mehr

Erhöhte Malariagefahr in Namibia
Erhöhte Malariagefahr in Namibia

Deutlich mehr Fälle

Wer in der nächsten Zeit nach Namibia reisen möchte, sollte Mückenschutz und Malariaprophylaxe besonders ernst nehmen. Denn Namibia erlebt derzeit einen ausgeprägten Anstieg von Malaria-Infektionen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juni

Das hilft Kindern mit Neurodermitis

Das hilft Kindern mit Neurodermitis

Haut schützen, Auslöser meiden

Mit starkem Juckreiz und oft deutlich sichtbaren Hautveränderungen belastet die Neurodermitis Kinder ... Zum Ratgeber
Sonnen-Apotheke
Inhaberin Monika Häfner-Schermann
Telefon 08171/1 83 63
E-Mail sonnenapotheke@haefner-schermann.de