Neigung zu Bewusstlosigkeit


Ohnmacht liegt in den Genen
Neigung zu Bewusstlosigkeit

Manche Menschen kippen schnell aus den Latschen – Blut sehen oder plötzlicher Stress sind häufige Ursachen. Australische Forscher entdeckten, dass bestimmte Gene die Neigung zur Bewusstlosigkeit erhöhen.
Gehirn schlecht durchblutet
Jeder vierte erlebt mindestens einmal in seinem Leben einen Ohnmachtsanfall. Meist sind diese harmlos. Bei der Ohnmacht handelt es sich um eine Reflexreaktion. Die Blutgefäße weiten sich, sodass der Blutdruck und die Herzfrequenz abfallen. Dadurch wird das Gehirn vorübergehend nicht ausreichend durchblutet und der Betroffene verliert das Bewusstsein. Treten Ohnmachtsanfälle jedoch häufiger auf, spielen wohl die Gene eine Rolle.
Gene: Die Kombination macht’s

Forscher der Universität von Melbourne befragten 51 Zwillingspaare im Alter zwischen neun und 69 Jahren, von denen mindestens ein Zwilling häufig in Ohnmacht fällt. Zusätzlich analysierten die Forscher die Krankenakten der Studienteilnehmer. Dabei fanden sie heraus, dass bei eineiigen Zwillingen doppelt so häufig beide Geschwister betroffen sind wie bei zweieiigen Zwillingspaaren. Daraus schließen die Forscher, dass bestimmte Gene die Neigung zu Ohnmachtsanfällen erhöhen.

Da jedoch kaum oder keine Familienmitglieder der Zwillinge unter Ohnmachtsanfällen litten, gehen die Forscher davon aus, dass nicht ein einzelnes Gen für die Blackouts verantwortlich ist, sondern eine Kombination verschiedener Erbfaktoren.

Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse, dass die Gene vor allem ausschlaggebend sind, wenn die Ohnmachtsanfälle oft auftreten und immer auf die gleichen Auslöser wie Stress oder Blut zurückzuführen sind. Bei seltener Bewusstlosigkeit ohne typische Auslöser spielen die Gene dagegen eine untergeordnete Rolle. In diesem Fall sind meist Umweltfaktoren verantwortlich.

News

Reflux ohne Medikamente eindämmen
Reflux ohne Medikamente eindämmen

Natürlich gegen Sodbrennen

Sodbrennen und saures Aufstoßen sind typische Beschwerden bei Reflux. Protonenpumpenhemmer können dagegen helfen. Doch auch im Alltag lässt sich einiges dagegen tun – von Gewichtsreduktion bis zur richtigen Schlafposition.   mehr

K2 gegen Wadenkrämpfe

Frau liegt im Pyjama mit verkrampften nackten Füßen im Bett.

Anzahl und Intensität reduziert

Nächtliche Wadenkrämpfe sind schmerzhaft und können die Nachtruhe erheblich stören. Womöglich lassen sich die Beschwerden mit Vitamin K2 lindern.   mehr

Schlaganfall sofort erkennen
Monitor im Krankenhaus. Bei einem Schlaganfall tut sschnellstmögliche Behandlung Not.

Lächeln, sprechen, Arme hoch

Bei einem Schlaganfall muss sofort der Notdienst gerufen werden, um das Gehirn der Betroffenen vor schlimmen Folgen zu bewahren. Doch wie erkennt man als Laie überhaupt solch einen Notfall?   mehr

Asthma durch Katzenkontakt?
Asthma durch Katzenkontakt?

Einfluss durch Tierhaare

Asthma kann durch Allergene wie Pollen ausgelöst werden. Doch wie ist es mit Katzenhaaren?   mehr

Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?
Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?

Müde, zu dick und unkonzentriert

Müdigkeit, Gewichtszunahme und Konzentrationsprobleme – etliche Influencer*innen behaupten in den sozialen Medien, dass daran ein „zu hoher Cortisolspiegel“ schuld ist. Empfohlen wird dann meist eine Cortisol-Entgiftung. Das ist allerdings nicht nur medizinisch sinnlos. Manche der propagierten Methoden können sogar gefährlich werden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im September

Was tun bei Hämorrhoiden?

Was tun bei Hämorrhoiden?

Probleme mit der Kehrseite

Hämorrhoiden sind weit verbreitet – und trotzdem spricht kaum jemand darüber. Dabei hat fast jeder E ... Zum Ratgeber
Sonnen-Apotheke
Inhaberin Monika Häfner-Schermann
Telefon 08171/1 83 63
E-Mail sonnenapotheke@haefner-schermann.de